Liebe Leserinnen und Leser, Wie für viele vor mir war meine 'Place of Arrival' in Offenbach

das Mathildenviertel, dies ist mir bei der Arbeit zur aktuellen Ausgabe wieder eingefallen.

Zum Studium an der HfG aus der nordhessischen Provinz emigriert, fand ich in den 80zigern im Bereich Quer-, Bieberer und Bismarckstraße ein passendes Umfeld. Es gab zahlreiche Wohngemeinschaften in den großen Altbauwohnungen, um die Ecke die Szenekneipe 'Alte Post', das selbstverwaltete Wohngemeinschaftszentrum KOZ und zur Hochschule waren es nur ein paar Schritte.

Wie in kaum einem anderen Viertel spiegelt sich heute hier und besonders in der Gegend nördlich der Mathilden- und Berliner Straße der strukturelle und wirtschaftliche Wandel der Stadt. Gemeinsam mit engagierten Bürger*innen und vielen Akteuren gelang es der Stadt mit Hilfe des Städteförderprogramms HEGISS den Niedergang des ehemaligen Arbeiterviertels zu stoppen und mit nachhaltigen Projekten das Innenstadtquartier zukunftsfähig zu machen. Den schönen, historischen Namen 'Mathildenviertel' (nach der hessischen Großherzogin und Prinzessin Mathilde Karoline von Bayern) hat die ehemalige 'Östliche Innenstadt' übrigens erst seit 2010.

Nach der neuen Stadtteilgliederung im letzten Jahr erstreckt sich das Mathildenviertel nun vom Main bis zur Bahnlinie und von der Unteren Grenzstraße bis zur Karlstraße über die Berliner zum Großen Biergrund; der Wilhelmsplatz, die Sandgasse und Schloßstraße gehören nicht mehr dazu.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Entdecken. Petra Baumgardt und das Mut&Liebe Team

 

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